Das Spektrum der Konzertmöglichkeiten von Surendra reicht von Indischer Meditationsmusik, genannt Drupad, bis zu leichten, tänzerischen Musikstücken (Liedern) mit eher folkloristischem Charakter – Thumri – genannt.

  • Musikmeditation
  • Klassische nordindische Konzertmusik
  • Kompositionen, die auf den Regeln der indischen Konzertmusik basieren, jedoch meist tänzerische und/oder schnelle Rhythmen besitzen (Thumri)

Raga

ist der Name der Konzertstücke in der ind. Musik

Übersetzt bedeutet Raga: Das, was das Gemüt färbt. (Stimmung). Jeder Raga hat eine Tonleiter, wobei sowohl die Auf- und Abwärtsbewegungen der Töne, als auch die Wichtigkeit der Intervalle durch Regeln festgelegt sind. Diese Tonleitern bestehen aus fünf bis acht Tönen.

Die dadurch erzeugte spezielle Färbung entspricht den Stimmungen zu einer bestimmten Tageszeit, zu der der Raga gespielt wird  (Klanggemälde) .

Es gibt sowohl Ragas für die verschiedenen Tageszeiten (z.B. Morgen.- oder Abendraga) als auch jahreszeitlich bestimmte Ragas (z.B Frühling, Regenzeit).

Der Raga beginnt mit der Vorstellung seiner Töne, Intervalle und Regeln. Dieser Teil wird Alap genannt. Er ist getragen und ohne erkennbaren Rhythmus. Durch einen pulsierenden Rhythmus erdet der Interpret das Stimmungsbild. Dieser Teil wird Jor genannt. Er endet in einem schnellen Schlussteil, der als Jhalla bezeichnet wird.

Darauf beginnt der Dialog zwischen Melodie und Rhythmus. Der Melodiespieler (z.B. Sitar) wird jetzt von einem Perkussionisten (z.B. Tabla) begleitet.

Feste Kompositionen bilden die Basis für die Improvisation der Künstler. Auch dieser Teil beginnt mit einer langsamen Komposition und wechselt in immer schnellere Kompositionen bis zum virtuosen Schluss.

Diese „Ragaform“ ist die Basis nicht nur der Konzertmusik sondern auch der Meditationsmusik und der Thumri’s.

Bei der Wahl des Raga richten sich die Künstler nach der bei den Zuhörern und ihnen selbst vorhandenen Stimmung, in Bezug zur vorherrschenden Tageszeit/Jahreszeit